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Futterkunde

Bei Trockenfuttersorten gibt es verschiedene Sorten und somit auch verschiedene Herstellungvehfahren:

Flockenfutter:
Bei dieser Herstellungsweise wird ein zuvor hergestellter Brei aus verschiedenen Komponenten und Vitaminen über einen walzentrockner
geschickt durch die extreme Themparatur von ca. 160-180c verdunstet das Wasser im Brei und am Ende kommt eine fertige Flocke
dabei heraus. Zu beachten ist hierbei dass nicht nur das Wasser verdunstet sondern auch durch die hohen Themperaturen auch die
Vitamine und Spurenelemente stark leiden.
ACHTUNG, die Angaben der Vitamine auf Futterverpackungen beziehen sich immer auf die Zugegebenen Vitamine in den noch nicht
erhitzten Futterbrei.

Futtertabletten:
Diese werden meist von Reststoffen aus der Flockenproduktion hergestellt. Bei Tabletten werden zum teil noch weitere Zusätze bei-
gegeben, z.B. Spirulina. Leider werden fast nie weitere Spurenelemente oder Vitamine beigemischt sodass der Vitamingehalt ähnlich
gering ist wie bei den Flockensorten.

Schwimmfutter:
Bei dieser Herstellung wird ein Futterbrei aufgeschäumt. Bei dieser Futterart ist unbedingt zu beachten dass dieses möglichst rasch
nach dem öffnen verbraucht wird und auf keinen Fall über das Mindesthaltbarkeitsdatum verfüttert wird, da durch die Offenporigkeit des
Futters gut Luft aufgenommen werden kann. Diese Futterarten müßen vor dem Füttern genügend eingeweicht werden da es sich hierbei
um sogenanntes Quellfutter handelt und es bei gierigen Fressern zu Magen-Darmproblemen führen kann.
Wir müßen leider immer wieder feststellen das gerade diese Futtersorten nachträglich eingefärbt werden, von solchen eingefärbeten
Futttersorten raten wir dringend ab, da der Farbstoff nicht gut für Fische sein kann. (ausgenommen sogenannte Colorfuttersorten die
mit Carotinen oder Astaxanthin versetzt sind diese Futtertersorten sind je nach Menge des Zusatzes mehr oder weniger Rot.

Granulate (Extrudat):
hierbei handelt es sich um sogenannte echte Granulate die unter hohem Druck und geringer Hitze hergestellt werden. Da dieses Futter
gerade unter hohem Druck hergestellt wird werden die Eiweißketten so zerkleinert dass dieses Futter von allen Fische nahezu vollständig
verwertet werden kann. Durch die geringe Hitze wird gewährleistet das alle Wichtigen Vitamine und Spurenelemente erhalten bleiben.
Der einzigste Nachteil ist die Haltbarkeit von 10 Monaten.
Echte Granulate schwimmen nicht und sind somit von anderen Futtersorten die auch als Granulate verkauft werden zu unterscheiden
(diese Granulate Schwimmen) bei diesen sogenannten falschen Granulaten handelt es sich um aufgeschäumtes Futter das auf jeden-
fall eingeweicht werden muß.

Achtung: Unsere Granulatsorten haben wir schon alle auf die neuesten Herstellungsweisen (Vollextrudate) umgestellt.

Auf Verpackungen von Futtermittelherstellern finden Sie alle wichtigen Informationen. Nur was bedeuten diese eigendlich?.
Wir wollen hier näher darauf eingehen aber so dass es auch Laien verstehen. ( Wir versuchen es zumindest)

Rohprotein:
Rohprotein ( Eiweiß )enthält die sogenannten Aminosäuren. An langen Ketten ergeben diese Aminosäuren das Eiweiß. Eiweiß wird
zum Aufbau von Muskelmasse benötigt und dient wie das Fett als Energielieferant. Der Anteil im Futter befindlichen Proteins ist dem
Herstellungverfahren anzupassen, je hochwertiger die Futterherstellung um so mehr kann man Proteine beimischen. Bei Flockenfutter
sollte also wenig Protein enthalten sein, wie in den moderner vollextrudat Granulaten.

Rohfett:
Fett ist für Fische der Hauptlieferant von Energie, es sollte in den Mengen beigemischt werden dass Fische genügend Energie haben
um das Rohprotein in Muskelmasse bzw. Körpermasse umzuwandeln. Man kann alos nicht pauschal sagen dass der Fettanteil im
Futter gering sein muß, sondern muß auch die Herstellungsart des Futters kennen. Man kann also sagen bei extrudierten Futtermitteln
sollte der Rohproteinanteil ca. 3 bis 4 Teile ausmachen und der Rohfettanteil 1 Teil ausmachen, dies ist aber nur ein Richtwert aus
unseren Erfahrungen.

Rohfaser:
Dieser Stoff ist meist Grund für heiße Diskussionen im Internet. Rohfasser ist lediglich dafür zuständig im Darm den Verdauungs-
bakterien eine Ansiedlungsfläche zu bieten und um Futter zu verdauen. Bei Futtern die Haupsächlich aus Pflanzlichen Rohstoffen bestehen
muß dieser Anteil hoch sein damit diese schwer Kost verdaut werden kann. Bei unseren heutigen modernen im Extrudatverfahren her-
gestellen Futtersorten ( alle unsere Granulate ) werden diese Bakterien aber nicht mehr benötigt da die Eiweißketten schon so klein sind
dass alle Fische dieses Futter verwerten können. Vorteil bei Futtern die kein Rohfasser benötigen, es siedeln sich auch keine uner-
wünschten Bakterin im Darm an die zu Magen-Darmbeschwerden oder Darmentzündungen führen.

Roasche:
Der Wert bei Rohasche sollte bei Futter nicht viel höher als 10% sein, da die Rohasche Spurenelemte beinhaltet die Fische benötigen.
Der Anteil der Rohasche ist im Zusammenhang mit Rohprotein zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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